Auf den Spuren von Jacques Cousteau

Posted: 5th Dezember 2012 by Dirk in Allgemein

Auch das gibt es. Mal einen Blog der nichts mit Triathlon zu tun hat.
Seit den Filmen und Dokumentationen von Jacques Cousteau war natürlich einer meiner vielen Kindheitsträume neben Supermann und Co, der Wunsch ein Taucher zu sein.
Schwimmflossen und Taucherbrille wurden aus Pappe gemacht. Sauerstoffflaschen aus Milchkartons gebastelt und mit Besenstil als Harpune ging es in die Badewanne zum Gummi-Enten jagen.
Mann was wurde einem da der Hosenboden stramm gezogen.
Der Hintern hat zwar gebrannt, aber der Wunsch mal mit Atemluft ins Wasser zu steigen blieb all die Jahre.
Zum Geburtstag im Oktober hatten dann meine Freunde Christine, Mario und Bernd die Idee mir einen Gutschein zum Tauchen zu schenken. Da Mario auch noch Tauchlehrer ist, war auch schnell der 24.11.2012 im Montemare gefunden.
Da stand ich nun vor dem Eingang und war nicht einmal aufgeregt. Selbst beim Zusammenbau der Ausrüstung mit Christine war ich nicht nervös, aber als ich dann die komplette Ausrüstung anhatte, war auch die Aufregung da.
Nach dem sogenannten Briefing und Erklärungen des besten Tauchlehrers ging es dann langsam bis auf 10 Meter hinab.
Immer an meiner Seite Christine. Sie hat auf mich aufgepasst und Fotos geschossen. Bei diesem Tauchgang hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht was auch nicht mehr weichen wollte. Es war ja auch viel im Becken zu sehen. Röhren, Säulen, Bilder, Grotten und andere Taucher. Die knappe Stunde unter Wasser ging viel zu schnell vorbei. Und immer bei mir Mario und Chrissi. Ich habe mich nicht einen Moment unsicher oder alleine gefühlt.
Nach dem Auftauchen steckten die beiden mir, ich solle die nächste Atemluftflasche holen und anschließen. Nach einer Pause sollte es dann wieder runter gehen.
Ich dachte eigentlich, dass nach dem Tauchgang die Ausrüstung wieder weg kommt und wir in die Sauna gehen. Das ich aber noch weiter drei Tauchgänge vor mir hatte, warf mich dann aber doch vor Freude um.
Der tollste Tauchgang war der dritte. Da musste ich alles was Mario vormachte, nachmachen.

Maske vom Kopf und wieder aufsetzen, Wasser ausblasen, Regler aus dem Mund und wiederfinden, Zeichen, Luft für andere, etc.
Das coolste aber war, das das ganze Programm schon Teil des Tauchscheins war den ich nun bald wenn ich im See getaucht habe und die Theorie gepaukt habe bekomme.
Nur schade dass Bernd nicht dabei sein konnte. Er war krank zu Hause. Wir werden das aber bestimmt noch zusammen nachholen.
Das war mein schönstes Geburtstagsgeschenk.

Vielen Dank Christine Mario und Bernd.

I’m back

Posted: 15th September 2012 by Dirk in Allgemein

Endlich ist es soweit. Nachdem ich volle 5 Monate mit dem Laufen aussetzten und alle Wettkämpfe absagen musste, darf ich nun endlich wieder laufen.
Seit Juni habe ich mich nur mit Radfahren und Schwimmen begnügen dürfen.
Da sind einige Kilometer in beiden Disziplinen zusammen gekommen. Solche langen Strecken auf dem Rad habe ich noch nie in so kurzer Zeit gefahren. Mit dem Schwimmen war es nicht anders. Standartmäßig waren es meistens 4 Kilometer.
Beim Radfahren konnte ich nur wehmütig den Läufern zuschauen. Da war schon die ein oder andere Träne im Auge.

Mit viel Hoffnungen ging es dann letzten Donnerstag zum Doc. Die Angst, dass er doch zu Günters Wiedereinstiegsplan nein sagen könnte war enorm.
Wer mich kennt, wird sich denken können, dass ich beim Doc im Behandlungszimmer unter dem Trainingsanzug schon die Laufklamotten an hatte.
Nach ausgiebiger Untersuchung kam dann das O.K. Was viel mir da eine Last von der Seele.
Alles wieder gut (naja, fast gut). Natürlich muss ich mich noch zurück halten und aufpassen, aber ich darf wieder auf die Strecke und laufen.
Direkt nach der Untersuchung ging es nach Beuel auf meine Laufstrecke um Günters Plan in die Tat um zusetzen.
Aber was war das? Ich habe doch wirklich vor dem loslaufen noch Zeit gebraucht um klare Gedanken zu fassen. Etwas Angst dass ich umknicken könnte stellte sich ein. Dank Dagmars Motivationstraining konnte ich aber doch los legen. Und es war toll. Was habe ich gestrahlt. Ich glaube alle die mir entgegen kamen haben gedacht, der nimmt doch was. Davon hätte ich auch gerne was.
Die 26 Minuten gingen fast schon zu schnell vorbei. Aber morgen schon darf ich schon wieder ein paar Minuten mehr trainieren. Ich müßte lügen wenn ich sagen würde es war nicht anstrengend. Der Schweiß floß doch etwas mehr als ich gedacht habe. Das Laufen ging aber ohne Schwerzen. Und das war die Hauptsache.
Was ich nun aus allem gelernt habe ist aber doch enorm.
So tolle Freunde hat kaum ein Mensch. Was bin ich unterstützt, motiviert, zu Veranstaltungen chauffiert worden. Ich kann das gar nicht alles aufzählen.
Einige Highlights waren natürlich die Einbindung als Helfer beim Bonn Triathlon im Polizeipräsidium als Radstreckenkoordinator, der Einlauf meiner Freunde vom PSV Bonn Triathlon ins Ziel, das Schwimmen mit Mario, Christine und Bernd auf der Regattabahn in Köln, die ersten Radfahrten mit Hans.
Das tollste war aber das Abschlussschwimmen im Rhein. Das war echt der Hammer.
Danke euch allen. Ihr seid echt eine Bereicherung in meinem Leben. Ihr habt so viel für mich getan und mir geholfen über die doch schwere Zeit, sehr gut hinweg zu kommen.
Beim Tippen kommt da schon wieder der Pippi in die Augen.
Jetzt freue ich mich schon auf den Kölner Nikolauslauf am 09.12.2012 den ich mit Uta zusammen absolviere.
Zwar ein kleiner Volkslauf, aber für mich ein kleiner Meilenstein zur Saison 2013.
Ich freue mich schon auf den Lauf und auf dich Uta.

Vorzeitiges Saisonende 2012

Posted: 26th April 2012 by Dirk in Allgemein

Das hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt.

Durch einen blöden Unfall muss ich die Saison 2012 beenden bevor sie überhaupt begonnen hat.
Nachdem ich nun seit der OP am letzten Mittwoch am Sprunggelenk Träger von Zahlreichen Platten und Schrauben bin, ist an Triathlon und Laufen erst einmal nicht zu denken.

Der Arzt im Krankenhaus hat bestimmt gedacht, der Kerl ist auf einer eigenen Ebene und nicht auf dieser Erde. Da liegt der hier auf meinem OP-Tisch und hat nur die Fragen im Kopf, ob er wieder Triathlons bestreiten kann und er im Juni beim Bonn Triathlon an den Start kann.
Ist doch klar, das sind die für mich wichtigsten Fragen gewesen.
Die Ärzte im Petruskrankenhaus haben aber einen Super Job gemacht. Nach der Notoperation sah die Realität, tatsächlich doch etwas besser aus, als die Röntgenbilder erst vermuten ließen.
Mit Spannung erwartete ich am Morgen nach der OP die Visite. Natürlich 1001 Fragen.
Alles gut verlaufen, fast alle Schäden operiert. Bis auf das linke Außenband, das wird alleine wieder zusammen wachsen müssen. Ende Mai wird eine längere Schraube raus operiert. Bis dahin ist absolute Ruhe, Laufen an Krücken, dauerhaftes tragen des Vacoped-Schuhs und maximale Belastung mit 20 kg angesagt. Erst im Juni ist kann ich dann mit dem normalen Laufen beginnen. Laut Ärzten darf ich frühestens in einem halben Jahr daran denken mit leichtem Lauftraining zu starten.

Aber es gibt ja noch das Schwimmen und Radfahren. Das wird dann bis Oktober das Warten aufs Lauftraining verkürzen müssen.
Und dann gibt es ja noch zu meinem Glück den Mann von Dagmar. Der Doc wird ab morgen meine weitere Behandlung übernehmen. Auf ihm ruhen alle meine Hoffnungen, dass es bald wieder weiter gehen wird.
Die acht Tage im Krankenhaus waren schon etwas Deprimierend für mich. Da hatte ich genügend Zeit um nachzudenken. Die meiste Angst, die ich natürlich habe, ist das ich meinen geliebten Sport an den Nagel hängen muss. Aber wer mich kennt, weiß, dass das wohl nicht in Frage kommt. Diesen Gedanken habe ich einfach ausgeblendet. Außerdem kommt mir hier Dagmars Mentaltraining zur Hilfe. Ich glaube ohne die erreichte Mentale Stärke, sähe es doch etwas finsterer in meinem Kopf auf.
Als ich da nun so im Bett lag und Trübsal blies, geschah etwas, was mir dann doch noch die Tränen in die Augen trieb. Ich hatte die Rechnung ohne meine FREUNDE vom PSV Bonn Triathlon gemacht.

Als erste stand Chrissi mit Greta und meinen Lieblingspralinen im Krankenzimmer. Was habe ich mich gefreut. Aber das war noch nicht alles. Minuten später kam per Fleurop ein echt toller Blumenstrauß von den Freunden aus dem Trainingslager in Mallorca an. Was dabei am meisten zu Tränen rührte war die Karte mit einem Genesungsgedicht. WOW. Treffer, Tränen, versenkt. Ich war sprachlos. Was will man da auch noch sagen bei so viel Anteilnahme und tröstenden Worten. Als auch noch Bernd zu Besuch kam, dachte ich, das kann man nicht mehr toppen. Denkste, wer den PSV Bonn Triathlon kennt und auch dort Mitglied ist, weiß, dass die Mädels und Jungs noch mehr als Triathlon drauf haben.

Nach dem ich mich per Twitter (mein Tor aus dem Krankenlager) bei den Mallorcinern bedankt habe, kam der nächste Hammer. Anruf aus Malle auf dem Handy, aufmunternde Worte von den beiden Coachs und dann hatte ich alle der Reihe nach am Ohr. Jeder hatte ein paar nette Worte für mich über. Zum Schluss alle noch im Chor, mann was willst du da noch sagen? Ich war platt. Günters Frau Fabiola, Twitterte mir täglich die besten Wünsche aufs Handy. Klasse.
Dann kamen auch noch meine Arbeitskollegen und Freunde Gerd und Volker mit ca. 4 Kilo Süßigkeiten. Ob die wohl wissen wie viel Kalorien das sind? Die wollen mich mästen.
Blumen gab es dann auch noch einmal von Karl-Heinz und seiner netten Frau. Die beiden brachten meine Startunterlagen für den Bonn Marathon 2012. Den wird Bernd für mich laufen.
Einen Tag später kam dann auch noch Mario mit seinem Sohn und Chrissi. Sie brachten Fahrrad, Helm, Trinkflache, Klingel und Luftpumpe aus Schokolade. Das hatte ich auch noch nicht gesehen.
Das bekommt einen Ehrenplatz.
Weitere Anrufe aus Mallorca und noch die Besuche von mamarennt (Chrissie’s Mama) und Hans mit Lebensgefährtin Ulla standen einen Tag später auf dem Programm.
Von mamarennt gab es dann den Glückskäfer Bolle und die Info das wir beide zusammen den nächsten Bonner Halbmarathon 2013 zusammen laufen werden.
Von Hans und Ulla gab es neben einen Krimi noch einiges an Süßigkeiten.
Nun sah mein Bettschränkchen aus wie ein Schlaraffenland.


Ich möchte ich mich gerne bei euch allen zusammen für die Wünsche, Geschenke, Besuche, Anteilnahme und Anrufe bedanken.
Ich bin mächtig stolz darauf, solche Freunde zu haben. Danke dass es euch gibt.
Ich verspreche euch allen, dass ich 2013 stärker wieder kommen werde. Wir werden wieder zusammen trainieren und Wettkämpfe bestreiten. Zum Schwimmen auf der Regattabahn in Fühlingen werden wir uns aber noch in diesem Sommer sehen.
Danke auch dir Bernd das du für mich beim Bonn-Marathon eingesprungen bist.

Die magische Stunde

Posted: 21st März 2012 by Dirk in Allgemein

Endlich wieder Wettkampf.

Bei Sonnenschein und 18 Grad, sollte es heute der 10. Fliegerhorstlauf in Köln-Wahn sein.

Gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Günter, Joachim, Claus und Monika starteten wir heute in Wahn.
Ein bisschen Gänsehaut hatte ich schon. Der Lauf fand in meiner alten Kaserne statt. So konnte ich beim laufen alle Gebäude und Plätze wo ich mal meinen Wehrdienst abgeleistet hatte noch einmal sehen. Klasse Gefühl.
Nach ein paar Runden warmlaufen ging es an den Start. Ich habe mich weit hinten eingereiht weil ich eigentlich mit meinen Trainern Günter und Joachim abgesprochen hatte es langsam angehen zu lassen. Getreu dem Motto wie Günter immer sagt: Der Kerl macht ja doch was er will, habe ich mal wieder den Versuch gestartet unter der magischen Stunde zu bleiben. Vor allem nachdem die ersten Kilometer alle 05:30 bis 05:40 Schnitte hatten, dachte ich schnell um.
Und da ist ja auch noch das Mentaltraining bei Dagmar. Das lief alles automatisch im Kopf ab. Wie war doch das Motto? Richtig, Quäl dich du Sau. Also ab dafür. Es sah auch bis Kilometer 7 sehr gut aus. Aber da waren ein paar kleinere Anstiege und bei Kilometer 8 die lockere Wiesenstrecke am Kasernenzaun vorbei. Bei jedem Schritt auf dem weichen unebenen Boden ging auch etwas Zeit verloren. Aber wie bei Dagmar gelernt, nicht aufgeben, sondern positiv umdenken. Also die magische Stunde wird bei einem der nächsten Läufe fallen. Die letzten 1,5 Kilometer waren die härtesten die ich bisher gelaufen bin. Man was war ich froh als die Uhr noch 800 Meter anzeigte.
800 Meter Zeit noch was zu drauf zu legen.
Auf den letzten 300 Metern hatte ich noch sechs Läufer denen ich mich die letzten Kilometer immer mal wieder gezeigt hatte, vor mir. Also legte ich einen Sprint aus deren Schatten heraus bis ins Ziel hin. Perfekt, fünf geholt. Der sechste hatte mich aber noch bemerkt und sprintete noch vor mir ins Ziel.
Als Günter mich dann im Ziel mit etwas erstaunten Augen in die Arme nahm, war die Welt einfach schön.
Von Claus gab es noch zwei Isogetränke und von Joachim Schulterklopfen. Da war ich schon etwas stolz.
Fazit des Tages:
Mentaltraining ist wirklich klasse. Die beiden Trainer haben einen tollen Job gemacht. Denn dank Dagmar, Günter und Joachim habe ich einen meiner besten Läufe gebracht.
Danke euch dreien

Projekt ‘mamarennt’

Posted: 10th Dezember 2011 by Dirk in Allgemein

Vor 14 Wochen begann mamarennt mit dem Laufen.
Mit Günters Plänen, die sie immer per Mail bekam, begann also das Projekt mamarennt.
Aller Anfang war schwer und das Ziel eine halbe Stunde am Stück zu laufen schien weit weg.
Aber mit Disziplin, eisernem Willen und Günters Plänen, gepaart mit Laufeinheiten die sie mit ihrer Tochter Christine bestritt, war es vollbracht. Die halbe Stunde Laufen am Stück hatte sie geschafft.

Günter hatte die Idee dass Uta an einem kleinen Volkslauf teilnehmen sollte. Bloß welcher war die Frage. Wie der Zufall so spielt, bekam ich Zeitgleich eine Mail zum 15. Nikolauslauf in Köln. Dort konnte man selbst entscheiden wie viel Runden man läuft. Pro Runde sind 3.4 Kilometer zu laufen. Wir beschlossen in einer Nacht und Nebelaktion sie dort anzumelden. Gesagt und getan. Christine hatte die Aufgabe ihre Mutter am 04.12.2011 unter irgendeinem Vorwand von der Arbeit ab zuhalten. Hat prima geklappt.

Bei idealem Laufwetter war es dann soweit, Uta war nervös bis in die Fußspitzen.
Christine und ich starteten neben ihr.

Anfangs etwas zu schnell, fand Uta dann aber doch ihren Takt und lief die Runde doch tatsächlich knapp unter 30 Minuten. Fast 3 Minuten schneller als ihre drei Kilometer im Training.

Da war die Freude bei uns allen Riesengroß. Uta war mächtig stolz auf sich und Christine und ich natürlich auch.
Und noch einer platzte vor Stolz, unser Coach Günter, der leider selber Arbeiten musste und nicht dabei sein konnte.
Auf dem Weg zurück nach Bonn, blieben wir mal wieder im Triathleten-Pub mit dem Goldenem M hängen und Belohnung war angesagt.
Es war ein schöner Sonntagvormittag. Wir hatten jede Menge Spaß.

Ein nächstes Ziel hat mamarennt auch schon. Den Frühlingslauf in Köln. Da werden wir dann zwei Runden drehen.

Ja ist denn schon Weihnachten???

Posted: 3rd Dezember 2011 by Dirk in Allgemein

Endlich ist es soweit. Nach zwei langen Jahren habe ich endlich mein Traum-Bike.
Dank Sportfahrrad Hübel und der tollen Beratung durch Otto und natürlich auch von Frank, wurde ein Zeitfahrrad speziell auf mich zugeschnitten und gebaut.
Nachdem mein altes Bike und ich selbst in allen möglichen Lagen von Otto vermessen wurden, fand sich auch der passende Rahmen. Look, das waren Ottos magische Worte. Ich persönlich hatte aber eigentlich mit einem Bike von Giant, welches im Verkaufsraum von Hübel stand, geliebäugelt.
Aber nach einem langen Gespräch mit Otto, war die Entscheidung gefallen. Die Maße des Look Rahmen passten ideal.
Die letzte Hürde, das Sponsoring war schnell genommen und die Arbeiten am Bike konnten beginnen.
Während der Zeit als das Bike zusammengebaut wurde, nervte ich Otto und Frank immer wieder mit neuen Wünschen und Fragen.
Beide hatten immer ein Lächeln im Gesicht wenn ich kam.

Am letzten Samstag sollte ich eigentlich noch einmal zum Probesitzen und Messen kommen. Mit Bernd im Schlepptau und einem Kribbeln im Bauch ging es also zu Hübel. Otto sagte mit ernster Miene, dass er am Bike etwas verbockt hätte und wir mal schauen müssten ob es vielleicht nicht so schlimm ist. Äußerlich tat ich gelassen und machte auf cool. Aber innen, man was habe ich gebibbert. Ich dachte schon sie hätten zu viel Sattelrohr abgesägt oder sonst was schlimmes.
Und dann sah ich mein Bike das erste Mal. Ich meinte nur zu Otto, das ist ja schon fast fertig. Er grinste auf einmal und sagte, es ist fertig. Du kannst mal Probefahren und es mitnehmen. Die Frage, was denn am Bike verbockt ist, beantwortete er grinsend, das die Züge nicht wie von mir gewünscht Weiß, sondern Schwarz wären. Man, was hüpfte ich da vor Freude im Laden auf und ab. Und er hatte wieder Recht, in Weiß, hätten die Züge wirklich nicht ausgesehen und die Optik gestört.
Die Probefahrt war einfach nur Klasse und die anschließende Fahrt nach Hause wurde natürlich etwas länger.
Das Bike läuft perfekt und ist ein echter Blickfang.

Hier möchte ich mich bei Sportfahrrad Hübel bedanken, das mir so ein Klasse Preis gemacht wurde.
Ohne diesen einmaligen Preis, hätte ich noch ein Jahr warten müssen.

Danke Frank, für das immer für mich da sein und das beatworten meiner Fragen.

Und vor allem dir Otto, möchte ich danken, du hast mich super beraten und mir ein tolles Zeitfahrrad zusammengestellt.
Gut das ich auf dich gehört habe.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Sponsoren bedanken, die in dieses Bike gesponsert haben.

Einen großen Anteil an dem Bike haben auch alle meine Arbeitskolleginnen und Kollegen die immer etwas in meine Triathlondose gesteckt haben.

Zum Schluss geht mein Dank auch an meinen Freund Dieter Noe der leider kürzlich und unverhofft verstorben ist und seiner Familie, die auch einen großen Anteil am Bike haben.
Ich werde dich nie vergessen Dieter.
Der erste Triathlon 2012 ist allein für dich.

Endlich wieder Training

Posted: 1st November 2011 by Dirk in Allgemein

Heute war es endlich wieder soweit. Grünes Licht vom Doc. Ich darf wieder laufen.
Nach fast sechs Wochen Verletzungsause, Spritzen, Stoßwellen und das hoffen dass es bald wieder losgehen kann, konnte ich heute mit einem Wiedereinstiegsplan von meinem Coach Günter zurück ins Triathletenleben.
Damit ich es am Anfang nicht direkt wieder übertreibe und die drei Brückenrunde laufe, hatte ich heute sogar zwei Mitläuferinnen.
Dagmar und Christine haben heute drauf geachtet, dass ich mich auch ja an Günters Plan halte. Und das war auch gut so. Ohne Plan oder die beiden charmanten Damen wäre ich bestimmt etwas länger unterwegs gewesen.
Danke das ihr auf mich aufgepasst habt.

Bei wunderbarem Wetter trafen wir uns heute um 10:00 Uhr am Polizeipräsidium in Beuel.
Schnell die Pulsuhren gestartet und schon ging es los.
2 Minuten gehen, 17 Minuten locker laufen, 2 Minuten gehen, nochmals 17 Minuten locker laufen und wieder 2 Minuten gehen.
Man was fühlte sich das toll an.
Vor allem die erste richtige Laufeinheit mit Dagmar und Christine zu bestreiten war einfach nur toll.
Klasse Idee von euch beiden. Das hat riesigen Spaß gemacht. Leider war es nur zu schnell wieder vorbei.
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste mal mit euch.
Ich spüre zwar immer noch das am Fuß was war, aber kein Vergleich mit vorher.
Das hat der Doc in den letzten sechs Wochen echt super hinbekommen.

Vielen Dank Herr Doktor, das Sie so viel Zeit hatten und für mich da waren. Ohne Sie wäre ich heute bestimmt nicht gelaufen. Deshalb war das heute eigentlich Ihr Lauf und nicht meiner.
Danke.

Letztes Open Water Schwimmen 2011

Posted: 25th September 2011 by Dirk in Allgemein

Am 17.09.2011 waren Bernd und ich nochmals auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen zum Freiwasserschwimmen.
Um 07:00 Uhr morgens ging es von Bernd aus los. Ich dachte mir noch beim Aufstehen wie bescheuert sind wir Triathleten eigentlich? Wir lassen keine Gelegenheit aus um uns in die Fluten zu stürzen, steile Berge rauf und runter zu biken und dutzende Kilometer durch die Landschaft zu laufen. Egal wie früh, spät oder das Wetter ist. Aber das macht uns ja auch aus.
Als wir dann am See ankamen, waren da doch tatsächlich zwei Köpfe im Wasser zu sehen. Tja, also sind Bernd und ich ja nicht die einzigen die um diese Uhrzeit etwas kraulen werden. Und passend zum Tag und unserem Vorhaben, kam auch die Sonne raus. Ein herrlicher Anblick. Allein dafür hat es sich schon gelohnt so früh hierher zu kommen.
Also ab in den Neo und runter zum Schwimmeinstieg, die Pulsuhr auf Start gestellt und rein (bei uns geht ja nichts ohne Puls, Herzfrequenz, Geschwindigkeitsanzeige etc.).
Mann was war das kalt als das Wasser langsam in den Anzug einfloss. Nun rüber an den Start der Bahn 4 und los geht’s. 1500 Meter in einer fürs Training schnellen Zeit. Am Schwimmausstieg wurde nochmal der Neo durchs Wasser gezogen, seine Saison ist ja nun zu Ende und er muss bis zum Frühjahr wieder zurück in den Beutel. Natürlich sauber.
Nach dem wir uns umgezogen haben, ist Bernd noch einmal um den See gelaufen. Ich habe darauf schweren Herzens verzichtet weil ich meine heilende Verletzung nicht wieder aufbrechen wollte.
So konnte ich das super Wetter am See genießen und noch etwas in der Sonne relaxen und Twittern. Ja und was stand in einem Tweet? Christine ist zum Tauchen am See. Da kam aber Freude auf. Sofort ging‘s zum Parkplatz um schnell mal Guten Morgen zu sagen.
Was will man mehr, ein herrlicher Tag mit Sonnenschein, Schwimmen mit Bernd und Christine als Highlight. Super.
Nur schade, dass nun die Open Water Saison zu Ende ist und man wieder auf das Hallenbad zurückgreifen muss. Aber irgendwann ist ja wieder Frühling. Und wie heißt es doch so schön? Richtig, der Triathlet wird im Winter gemacht. Und da schwimmt er natürlich auch im Hallenbad.

Cologne Triathlon Weekend 2011

Posted: 4th September 2011 by Dirk in Allgemein

Saisonende CTW 2011

Am 03.09.2001 um 07:00 begann heute morgen das Saisonende 2011 für mich erst einmal mit dem beladen des Autos. Dann ging es schnell zu Bernd nach hause. Sein Equipment wurde auch noch schnell verstaut. Gemeinsam warteten wir noch auf Corrado und auf gings zum Fühlinger See der Sonne entgegen. Wettermäßig stimmte einfach alles.

Dort angekommen reihten wir uns zum Einchecken in die Wechzelzone ein. Während Bernd und Corrado die Plätze einrichteten, konnte ich mit meinem Start um 14:00 es ganz gelassen angehen.
Nach dem das Material an den richtigen Plätzen aufgebaut war gingen wir noch ein bisschen auf der Triathlon-Messe shoppen.
Hier trafen wir dann auch Volker Wachsmann, der heute auf der Smart-Distanz wie er sagte, das schwimmen für die Langdistanz am Sonntag trainieren wollte. Respekt, Samstag Smart und Sonntag hart. Bei einem Cappuccino mit ihm und seiner Frau wurde noch etwas über die Saison 2011 philosophiert. Dann wurde es langsam Zeit für den Start von Bernd und Corrado. Also ab in die Wechselzone, den beiden in den Neo geholfen und ab zum Schwimmeinstieg. Bernd noch kurz den Reißverschluss vom Neo zugemacht und beide vorm schwimmen noch einmal abgeklatscht und ein paar Fotos geschossen. Schon ging‘s ab für die beiden zur Startlinie.

Schon klasse einmal aus der Sicht des Zuschauers zu sehen wenn die ganzen Triathleten loskraulen.
Aber vier Stunden später sollte ich ja wieder aus der Perspektive des Triathleten die Zuschauer betrachten können. Jetzt hatte ich genug Zeit um meinen Wechselplatz einzurichten. Zwischen durch schaute ich natürlich den beiden an der Strecke zu und feuerte sie an. Zeitgleich überlegte ich mir, wie ich bestmöglich, ohne die lädierte Ferse zu schinden, die Distanz meistern könnte. Der lange Weg über den Asphalt vom Schwimmausstieg in die Wechselzone würde die schwierigste Stelle trotz des Teppichs der dort lag. Ebenso der Weg mit dem Rad aus der Wechselzone raus und wieder rein.

Dann das, über Lautsprecher verkündeten die Veranstalter ein Neo-Verbot wegen der Hitze.
Na super. Die Smarties schwimmen in der Gummihaut und ich muss ohne an den Start. Also wieder umstellen. Ich wollte eigentlich den zu erwartenden Einbruch auf der Laufstrecke mit einer super Schwimmzeit entgegen treten. Aber was soll’s. Ist halt so.
Dann kam auch Dagmar in der Wechselzone an. Sie baute mich dann noch Mental auf. Jetzt war ich heiß auf den Start.
Pünktlich um 14:00 legten wir los. Wir reihten uns beim Schwimmstart ziemlich hinten ein und räumten das Feld von hinten auf. Der Schwimmausstieg war, wie ich es erwartet habe, lange, hart und schmerzvoll. Aber auf den Zehenspitzen ging es ganz gut. Schneller Wechsel aufs Rad und raus auf die Radstrecke. Dreimal auf einen flachen aber Windanfälligen Kurs. Hier ging alles ohne Probleme. Am Wendepunkt standen Bernd und Thomas der morgen auf der Half startet und feuerten mich an. Nach der dritten Runde rein in die Wechselzone und raus auf die Laufstrecke. Ganze drei Kilometer ging es auch ganz gut, aber dann war hauptsächlich gehen angesagt. Zwischendurch noch ein paar Laufphasen und wieder gehen. Man, die Ferse bringt mich um, aber was hat Dagmar gesagt, nicht an die Schmerzen denken. Lieber den Bäumen Namen geben. Tja, jetzt hat aber auch jeder Baum auf der Laufstrecke einen Namen. Bei Kilometer 6 lief dann Dagmar auf und motivierte mich nochmals ein paar Meter. Dann endlich, Kilometer 9 steht auf der Tafel. Noch einmal alles mobilisieren und laufend ins Ziel. Dann war es geschafft. Im Ziel waren alle da. Christine, Dagmar, Bernd, Claus und Mario. Vor allem war mein Doc im Ziel. Mit einer Fanfare hupte er mich über die Ziellinie.
Endlich dachte ich mir. Was bin ich froh das die Saison für mich zu Ende ist und ich mich nun um die Ferse kümmern kann.
Danke Hr. Dr. Anuth. Sie haben mich über das Rennen gebracht. Sogar besser als ich es erwartet hätte. Ohne Sie hätte ich bestimmt abbrechen müssen und nicht durchgehalten.

Verletzungspause

Posted: 1st September 2011 by Dirk in Allgemein

Was macht ein Triathlet wenn er Verletzungsbedingt nicht laufen kann
Richtig er steigert das Schwimm- und Radtraining.

Ich bin in den letzten Wochen wohl mehr auf dem Rad unterwegs gewesen und auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen geschwommen als sonst.
Nach der Aufgabe in Sassenberg habe ich erst einmal etwas Zeit gebraucht um im Kopf das Debakel zu verarbeiten. Den ganzen Tag habe ich alles befolgt was mir irgendwie geraten wurde. Quarkwickel, Eisumschläge, spezielle Gymnastik für Sehnen und Unmengen an Voltarensalbe.
Hat alles nichts gebracht und meine Stimmung ging baden.
Aber nachdem ich von meinem Coach Günter und meinen Vereinskollegen so toll Mental wieder aufgebaut wurde, habe ich halt umdisponiert und das Beste versucht daraus zu machen.
Wird halt trainiert was mit dem Fuß möglich ist.

Ein bis zweimal die Woche ging es mit Bernd zum schwimmen nach Köln auf die Regattabahn. Mindestens 2000 Meter Langstreckenschwimmen war da angesagt. Einmal sogar 3000 Meter.
Hatte sogar den positiven Nebeneffekt, das der Fuß beim schwimmen im Wasser gekühlt wurde.

Dreimal aufs Rad mindestens 60 Kilometer im Siebengebirge. Flachbiken kann ja jeder war die Devise.
Dann kam auch Dagmar mit ihrem Mann (meinem Doc) aus dem Urlaub wieder. Letzten Dienstag ging’s direkt in seine Praxis. Mit einem mulmigem Gefühl und etwas Angst vor einer Spritze in den Fuß wartete ich im Behandlungszimmer auf den Doc. Jetzt wird alles wieder gut war da mein erster Gedanke. Aber um die Spritze die mir jeder in irgendeinem Internetforum als Horror beschrieben hat, kam ich nicht herum. War aber nicht schlimm, etwas schmerzhaft zwar, aber der Erfolg ist bombastisch. Ich werde am Samstag gemeinsam mit Dagmar in Köln starten. Zwar werde ich keine Bestzeit auf der Laufstrecke hinzaubern, eventuell sogar einen Teil der Laufstrecke gehen (nur wenn es nicht anders geht), aber ich werde ankommen. Hier steht also der Spaß im Vordergrund und keine Jagd auf Bestzeiten. Das erledige ich in der Saison 2012. Nach dem CTW steht erst einmal die Erholung und Genesung meines Fußes an.
Hier möchte ich mich bei allen bedanken die mir immer wieder Mut zugesprochen haben den Kopf nicht hängen zulassen.
Mein ganz besonderer Dank gilt aber Dagmar die mich zu ihrem Mann in die Behandlung gebracht hat.
Und natürlich auch Dr. Anuth der mich für Samstag wieder hinbekommen hat.
Vielen Dank Hr. Dr. Anuth das sie bisher so viel Zeit für mich hatten.
Das Finish was ich am Samstag anstrebe gehört alleine Ihnen.