Auch das gibt es. Mal einen Blog der nichts mit Triathlon zu tun hat.
Seit den Filmen und Dokumentationen von Jacques Cousteau war natürlich einer meiner vielen Kindheitsträume neben Supermann und Co, der Wunsch ein Taucher zu sein.
Schwimmflossen und Taucherbrille wurden aus Pappe gemacht. Sauerstoffflaschen aus Milchkartons gebastelt und mit Besenstil als Harpune ging es in die Badewanne zum Gummi-Enten jagen.
Mann was wurde einem da der Hosenboden stramm gezogen.
Der Hintern hat zwar gebrannt, aber der Wunsch mal mit Atemluft ins Wasser zu steigen blieb all die Jahre.
Zum Geburtstag im Oktober hatten dann meine Freunde Christine, Mario und Bernd die Idee mir einen Gutschein zum Tauchen zu schenken. Da Mario auch noch Tauchlehrer ist, war auch schnell der 24.11.2012 im Montemare gefunden.
Da stand ich nun vor dem Eingang und war nicht einmal aufgeregt. Selbst beim Zusammenbau der Ausrüstung mit Christine war ich nicht nervös, aber als ich dann die komplette Ausrüstung anhatte, war auch die Aufregung da.
Nach dem sogenannten Briefing und Erklärungen des besten Tauchlehrers ging es dann langsam bis auf 10 Meter hinab.
Immer an meiner Seite Christine. Sie hat auf mich aufgepasst und Fotos geschossen. Bei diesem Tauchgang hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht was auch nicht mehr weichen wollte. Es war ja auch viel im Becken zu sehen. Röhren, Säulen, Bilder, Grotten und andere Taucher. Die knappe Stunde unter Wasser ging viel zu schnell vorbei. Und immer bei mir Mario und Chrissi. Ich habe mich nicht einen Moment unsicher oder alleine gefühlt.
Nach dem Auftauchen steckten die beiden mir, ich solle die nächste Atemluftflasche holen und anschließen. Nach einer Pause sollte es dann wieder runter gehen.
Ich dachte eigentlich, dass nach dem Tauchgang die Ausrüstung wieder weg kommt und wir in die Sauna gehen. Das ich aber noch weiter drei Tauchgänge vor mir hatte, warf mich dann aber doch vor Freude um.
Der tollste Tauchgang war der dritte. Da musste ich alles was Mario vormachte, nachmachen.



Maske vom Kopf und wieder aufsetzen, Wasser ausblasen, Regler aus dem Mund und wiederfinden, Zeichen, Luft für andere, etc.
Das coolste aber war, das das ganze Programm schon Teil des Tauchscheins war den ich nun bald wenn ich im See getaucht habe und die Theorie gepaukt habe bekomme.
Nur schade dass Bernd nicht dabei sein konnte. Er war krank zu Hause. Wir werden das aber bestimmt noch zusammen nachholen.
Das war mein schönstes Geburtstagsgeschenk.
Vielen Dank Christine Mario und Bernd.



























