Verletzungspause

Posted: 1st September 2011 by Dirk in Allgemein

Was macht ein Triathlet wenn er Verletzungsbedingt nicht laufen kann
Richtig er steigert das Schwimm- und Radtraining.

Ich bin in den letzten Wochen wohl mehr auf dem Rad unterwegs gewesen und auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen geschwommen als sonst.
Nach der Aufgabe in Sassenberg habe ich erst einmal etwas Zeit gebraucht um im Kopf das Debakel zu verarbeiten. Den ganzen Tag habe ich alles befolgt was mir irgendwie geraten wurde. Quarkwickel, Eisumschläge, spezielle Gymnastik für Sehnen und Unmengen an Voltarensalbe.
Hat alles nichts gebracht und meine Stimmung ging baden.
Aber nachdem ich von meinem Coach Günter und meinen Vereinskollegen so toll Mental wieder aufgebaut wurde, habe ich halt umdisponiert und das Beste versucht daraus zu machen.
Wird halt trainiert was mit dem Fuß möglich ist.

Ein bis zweimal die Woche ging es mit Bernd zum schwimmen nach Köln auf die Regattabahn. Mindestens 2000 Meter Langstreckenschwimmen war da angesagt. Einmal sogar 3000 Meter.
Hatte sogar den positiven Nebeneffekt, das der Fuß beim schwimmen im Wasser gekühlt wurde.

Dreimal aufs Rad mindestens 60 Kilometer im Siebengebirge. Flachbiken kann ja jeder war die Devise.
Dann kam auch Dagmar mit ihrem Mann (meinem Doc) aus dem Urlaub wieder. Letzten Dienstag ging’s direkt in seine Praxis. Mit einem mulmigem Gefühl und etwas Angst vor einer Spritze in den Fuß wartete ich im Behandlungszimmer auf den Doc. Jetzt wird alles wieder gut war da mein erster Gedanke. Aber um die Spritze die mir jeder in irgendeinem Internetforum als Horror beschrieben hat, kam ich nicht herum. War aber nicht schlimm, etwas schmerzhaft zwar, aber der Erfolg ist bombastisch. Ich werde am Samstag gemeinsam mit Dagmar in Köln starten. Zwar werde ich keine Bestzeit auf der Laufstrecke hinzaubern, eventuell sogar einen Teil der Laufstrecke gehen (nur wenn es nicht anders geht), aber ich werde ankommen. Hier steht also der Spaß im Vordergrund und keine Jagd auf Bestzeiten. Das erledige ich in der Saison 2012. Nach dem CTW steht erst einmal die Erholung und Genesung meines Fußes an.
Hier möchte ich mich bei allen bedanken die mir immer wieder Mut zugesprochen haben den Kopf nicht hängen zulassen.
Mein ganz besonderer Dank gilt aber Dagmar die mich zu ihrem Mann in die Behandlung gebracht hat.
Und natürlich auch Dr. Anuth der mich für Samstag wieder hinbekommen hat.
Vielen Dank Hr. Dr. Anuth das sie bisher so viel Zeit für mich hatten.
Das Finish was ich am Samstag anstrebe gehört alleine Ihnen.